EndoProthetikZentrum Dortmund (EPZ)

Herzlich willkomen im EndoProthetikZentrum Dortmund!

In der Abteilung Allgemeine Orthopädie bildet der Kunstgelenkersatz an Hüfte und Knie  einen Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit. 
Wenn konservative oder alternative operative Maßnahmen bei Gelenkverschleiß keine Besserungen mehr bringen, der Leidensdruck zunimmt und die Lebensqualität sinkt, kann heute nahezu jedes Gelenk künstlich ersetzt werden. Insbesondere hinsichtlich der Hüft-und Knieendoprothetik bestehen diesbezüglich sehr erfolgreiche, und über mehrere Jahrzehnte erprobte  Möglichkeiten.

Im Rahmen des  EndoProthetikZentrums Dortmund versorgen wir aktuell jährlich ca. 600 Patienten mit Künstlichen Gelenken an Knie und Hüfte. Durch die hohe Fallzahl und jährlich steigende Patientenzahlen können unsere Operateure ihnen eine entsprechend hohe Spezialisierung  und Qualität gewährleisten. Neben der Primärendoprothetik kooperieren wir bezüglich der Tumor-und Revisionsorthopädie  eng mit der der Orthopädischen Klinik Volmarstein.

Insbesondere in der Hüftendoprothetik und beim Ersatz des Kniegelenks sind die langfristigen Erfolgsaussichten mittlerweile ausgezeichnet. So zeigen diese Prothesen, wie wissenschaftliche Studien zeigen, eine Lebensdauer von 25-30 Jahren 

In der Hüftprothetik verfügen wir neben den „herkömmlichen“ Schäften über knochensparende Kurzschaftprothesen, welche insbesondere bei jüngeren Patienten zur Anwendung kommen. In diesem Zusammenhang benutzen wir  vor allem auch moderne  Keramik-Keramik Gleitpaarungen, welche nachgewiesenermaßen durch den geringeren  Abrieb der Verschleißteile und natürlichere Biologische Eigenschaften eine längere Haltbarkeit besitzen.


Darüber hinaus erfolgt der  Einbau der künstlichen Hüftgelenke  in unserem Hause überwiegend minimalinvasiv, das heißt mit einem verhältnismäßg kleinen Hautschnitt (3-8 cm) und mit einer geringeren Weichteilverletzung als bei herkömmlichen OP-Methoden, d.h. ohne Durchtrennung der wichtigen Hüftumgreifenden Muskulatur. Wir benutzen in der Regel den  sog.  ALMIS/AMIS-Zugang zur Hüfte (Anterolateraler/Anteriorer Minimalinvasiver  Zugang). Diesbezüglich besteht in unserem Hause auch eine jahrelange Erfahrung und hohe Kompetenz.

 

Im Bereich der Knieendoprothetik  besteht ebenfalls die Möglichkeit des Abstimmens der Prothese auf den Patienten. Hier spielen insbesondere Beinachse (X-oder O-Bein), Bandstabilität und die Lokalisation der Arthrose eine Rolle. Insbesondere bei sogenannten Schlittenprothesen d.h. „halben Prothesen“ am Kniegelenk besitzen wir aufgrund einer hohen Fallzahl von Schlitten-Prothesen pro Jahr eine besondere Expertise.

Diese Art der Prothese kann bei einer unikompartimentellen Kniearthrose eingesetzt werden d.h. entweder an der Innenseite oder der Außenseite des Knies.  Die Vorteile liegen in einer kürzeren Erholungszeit nach OP und in einer erfahrungsgemäß besseren Beugefähigkeit des Knies.