Aktuelles RSS-Feed abonnieren

Zurück zur Übersicht

„Mein Knie mit oder ohne Metall?“

Ein Verschleiß des Kniegelenks ist schmerzhaft. Gerade im fortgeschrittenen Stadium sind zudem Beweglichkeit und damit auch Lebensqualität erheblich eingeschränkt. Eine Abnutzung der Gelenke kann bereits in jungen Jahren beginnen, ist also nicht unbedingt ein reines Altersleiden. Reichen konservative Maßnahmen wie Krankengymnastik, Medikamente etc. nicht mehr aus, sind gelenkerhaltende Operationen genau zu prüfen, besonders bei jungen Menschen. Wenn dies nicht ausreicht, um die Schmerzen zu lindern, kann der Ersatz des Kniegelenks wieder für Beweglichkeit und Lebensqualität sorgen.

„Mein Knie mit und ohne Metall“, so lautete der Titel der Veranstaltung. Der Chefarzt der Allgemeinen Orthopädie erklärte: „Moderne Operationstechniken sind sehr gewebeschonend.“ Etwa vier Stunden nach der Operation stehen die Patienten mit dem neuen Gelenk zum ersten Mal vor dem Bett. Neben der Operationstechnik machen die modernen Narkoseverfahren und das Schmerzkonzept der Fachklinik dies möglich. „Studien haben gezeigt, dass die frühe Mobilisierung die Genesung fördert“, so Dr. Danaei. Die Entlassung erfolgt in der Regel nach einer Woche. „Jedoch nur dann, wenn die Patienten unsere strengen interdisziplinären Entlassungskriterien erfüllen“, betonte der Chefarzt.

In seinem Vortrag beschrieb Dr. Danaei auch die Risiken einer neuen Gelenkprothese und das Vorgehen bei Problemen. Marco Ackerschott, Leiter des Therapiezentrums Dortmund, erläuterte in einem zweiten Vortrag die physiotherapeutische Behandlung nach der OP.

Die Gäste nutzen die Gelegenheit und stellten den Experten der Ortho-Klinik viele Fragen.