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Roboter-assistierte Wirbelsäulenchirurgie

Ein Roboter unterstützt neuerdings die Operateure im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie in der Ortho-Klinik Dortmund. Welche Vorteile, Möglichkeiten und Grenzen dies bietet erklärte Oberarzt Dr. Pawel Borewicz beim Patientenforum.

Dr. Borewicz hält einen  Vortrag

Seit Dezember ist die neue Robotertechnik im Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie in der Ortho-Klinik im Einsatz. „Der Roboter macht es möglich, die Operationsqualität noch weiter zu steigern und sehr komplexe Eingriffe sicher vorzunehmen“, so der Chefarzt Dr. Farman Hedayat. Die Operationen, bei denen der Einsatz des Roboters sinnvoll ist, werden nun im Vorfeld mit einer 3-D-Technik auf Basis der CT-Bilder des Patienten millimetergenau geplant. Anatomische Herausforderungen können somit vor der OP erkannt und berücksichtigt werden. Auch die Größe der benötigten Implantate wie Schrauben oder Stangen werden mithilfe der Technik vorab individuell abgestimmt. Während der OP ermöglicht die Robotertechnik kürzere OP- und Anästhesie-Zeiten, kleinere Schnitte sowie eine optimale Platzierung der Implantate durch eine präzise Planung.

„Es operiert weiterhin der Arzt, nicht der Roboter“, betonte der Neurochirurg. „Wir nutzen die modernste Robotertechnik, um die bestmöglichen Operationsergebnisse für unsere Patienten zu erzielen.“ Vor allem bei der Operation von Spinalkanalstenose mit Wirbelgleiten kommt die Robotertechnik in der Ortho-Klinik zum Einsatz. Wie das genau funktioniert, welche Möglichkeiten und Grenzen bestehen, erklärt Dr. Borewicz.