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Erstes Wirbelsäulenzentrum in Dortmund zertifiziert

Dortmund hat das erste zertifizierte Wirbelsäulenzentrum: Die Ortho-Klinik Dortmund wurde als  „Level II - Wirbelsäulenzentrum der DWG®“ ausgezeichnet. „Die Zertifizierung bedeutet für uns eine Weiterentwicklung auf höchstem Niveau“, erklärt Chefarzt Dr. Farman Hedayat. Abläufe in der Ambulanz, auf der Station und im OP wurden genau unter die Lupe genommen und optimiert. Damit konnten die hohen Qualitätsstandards ausgebaut und gefestigt werden. „Das kommt unseren Patienten direkt zugute“, betont der Zentrumsleiter. 

Die Benennung von Wirbelsäulenzentren ist eine Initiative der Deutsche Wirbelsäulengesellschaft (DWG). „Die Zertifizierung erfolgt als qualitätssichernde Maßnahme“, erklärt Dr. Hedayat, der in der Fachklinik in Hörde das Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Schmerztherapie leitet. Die Auszeichnung ist schon etwas besonderes, denn in Deutschland sind insgesamt bisher nur zehn Kliniken als Level II Wirbelsäulenzentrum zertifiziert. Die Zertifizierung belegt dem jeweiligen Zentrum eine exzellente medizinische Qualität sowie eine hohe Patientenorientierung und -sicherheit. „Das ist eine unglaubliche Teamleistung“, betont Geschäftsführer Matthias Mund. Daran haben viele Abteilungen gemeinsam hart gearbeitet und können stolz darauf sein.“ 

In der Ortho-Klinik wird das gesamte Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie angeboten. Dazu zählen unter anderem minimal invasive Techniken als Stabilisierungsverfahren an der Wirbelsäule sowie die endoskopische Bandscheiben-Operation. Bei diesem Verfahren wird durch die Schlüsselloch-Technik das Muskelgewebe nur auseinander gedrängt und somit geschont. Eine direkte Mobilisation und schnellere Erholungsphase sind möglich. „Etwa 90 Prozent der Menschen leiden irgendwann in ihrem Leben an Rückenschmerzen“, so Dr. Hedayat. „Grundsätzlich sollte zwischen akuten und chronischen Rückenschmerzen unterschieden werden. Um die individuell beste Behandlung festzulegen, braucht man viel Erfahrung und höchste fachliche Kompetenz“, betont der Experte. „Nicht immer ist eine OP nötig. Bei Muskelverspannungen oder Schmerzen durch dauerhafte Fehlhaltungen können konservative Methoden sehr gut helfen. Es geht darum, die Lebensqualität der Patientinnen und  Patienten dauerhaft zu steigern.“

Das Wirbelsäulenzentrum in der Ortho-Klinik Dortmund hat einen sehr hohen Zulauf. „Inzwischen haben wir Patienten aus der gesamten Region und darüber hinaus“, berichtet Dr. Hedayat. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, baut die Fachklinik in Hörde zurzeit einen neuen OP-Saal, der mit modernster Technik ausgestattet sein wird.

Foto: Geschäftsführer Matthias Mund, Chefarzt Dr. Farman Hedayat und Ärztliche Leiterin  Dr. Antje Ahrens von der Ortho-Klinik Dortmund freuten sich über die Zertifizierung zum Wirbelsäulenzentrum.